PROTECT - Lernen und Helfen im Ehrenamt

DRK, MHD, THW, sonstige

Kategorie:
Innovative Konzepte
Anschrift:
10587 Berlin

Über das Projekt

Katastrophenschutz braucht Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Aufgaben für die Gesellschaft übernehmen: als Sanitäter oder Betreuer bei Großschadenslagen oder Naturkatastrophen. Migranten sind in den Hilfsorganisationen bisher unterrepräsentiert, obwohl sie einen großen und stetig steigenden Teil der Bevölkerung ausmachen. Das liegt weniger an mangelnder Bereitschaft sich zu engagieren, sondern oft an kulturellen Barrieren oder fehlenden Informationen.

Die Aufgabe des Projektes ist es daher zum einen, die Migranten über den Bevölkerungsschutz zu informieren und die Chancen, die in einem solchen Ehrenamt liegen, deutlich zu machen. Zum anderen gilt es, die Organisationen für neue Helfer zu öffnen.

Das Ehrenamt bietet zahlreiche Bildungschancen. In den beteiligten Organisationen gibt es viele Möglichkeiten zu lebenslangem Lernen durch ein freiwilliges Engagement - zum Beispiel in den Bereichen Medizin, Technik, Soziales und Verwaltung – die auch außerhalb des Ehrenamtes anerkannt sind. Es geht also nicht nur um die Qualifizierung für das konkrete Ehrenamt, sondern auch für den Beruf und die eigene Persönlichkeitsentwicklung.

Die Möglichkeit den Migranten die Integration durch ein Engagement in unsere „klassischen“ Organisationen zu erleichtern, zielt auch auf die Reflexion und daraus folgende Weiterentwicklung der Organisationen selbst ab (Wie offen sind wir? Wo gibt es Hürden für neue Helfer, insbesondere mit einem anderen kulturellen Hintergrund?).

Wir arbeiten dabei mit einem Lotsenansatz, der sich bei vielen Projekten der BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit bewährt hat.

Durch die internationale Zusammenarbeit zwischen dem DRK, dem THW, dem MHD, der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, mit dem ÖRK Wien, dem Spanischen Roten Kreuz, der Stadtverwaltung Mataró und der Vrijwilligersacademie Amsterdam sollen hierbei die verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht und ein Best Practice erreicht werden.

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