Die Katastrophenhelfer von morgen

THW, sonstige

Kategorie:
Nachwuchsarbeit
Anschrift:
49090 Osnabrück

Über das Projekt

USAR (Urban Search and Rescues)


115 Jugendliche aus sechs Nationen und ein Ziel: Leben retten. Für einen sogenannten Urban Search and Rescue (USAR)-Lehrgang des THW-Jugend e.V. haben sich junge Menschen aus vielen Ländern in Niedersachsen versammelt. In dem Camp lernten die Teilnehmer, in internationalen Teams zu arbeiten und nach Katastrophen gemeinsam, effektive und schnelle Hilfe zu leisten.

115 Jugendliche aus sechs Nationen und ein Ziel: Leben retten. Für einen sogenannten USAR-Lehrgang des THW-Jugend e.V. haben sich junge Menschen aus vielen Ländern in Niedersachsen versammelt. In dem Camp lernten die Teilnehmer, in internationalen Teams zu arbeiten und nach Katastrophen gemeinsam Hilfe zu leisten.

Zu einer der schwierigsten Aufgaben der neuntätigen Ausbildung gehörte eine realitätsnahe Großübung. Das Szenario: Ein Erdbeben in der fiktiven Volksrepublik Zernia, zerstörte Gebäude, hunderttausende Verletzte. Um zu helfen, mussten die Jugendlichen auf dem Übungsgelände der THW-Bundesschule in Hoya gleich mehrere Hindernisse überwinden. So bargen sie Menschen aus einer U-Bahn-Station, einer eingestürzten Brauerei und einem Waisenhaus.

Der fortgeschrittenen Katastrophenschutz-Übung ging eine Ausbildung auf dem Nato-Übungsgelände nahe der Lüneburger Heide voraus – auf ein zweitägiges Sprachtraining folgten fünf Tage lang fachtechnische Übungen. Auch teambildende Maßnahmen und Ausflüge waren Teil des Programms. Neben den 115 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sorgten 98 junge Erwachsene und 52 Erwachsene ehrenamtlich für das Training und die Organisation des USAR-Projekts. Die Beteiligten kamen aus Großbritannien, Island, Rumänien, Russland, der Türkei und Deutschland.

Durch die Internationalität der im Training gebildeten Einheiten lernten die jungen Helferinnen und Helfer schnell, dass es im internationalen Katastrophenschutz vor allem auf Koordination und Teamarbeit ankommt. Sie bauten ihre Fachkompetenzen aus, stärkten ihre soziale Kompetenz und entwickelten ein Gefühl für die Herausforderungen der globalen Katastrophenhilfe.

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