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Organisation:
DRK, sonstige
Kategorie:
Unterstützung des Ehrenamtes
Anschrift:
48149 Münster

Über das Projekt

Bitte erzählen Sie uns von Ihrem Projekt in einer kurzen Zusammenfassung.

Das Projekt „Studi-PUK“ steht für studentische Pflegeunterstützungskräfte. Wir qualifizieren Studierende für Aufgaben im Bevölkerungsschutz und bilden eine Brücke zum ehrenamtlichen Engagement in Hilfsorganisationen. Wir erreichen durch ein eigenes Angebot der Hochschule eine große neue Zielgruppe für den Bevölkerungsschutz, die gleichzeitig verhältnismäßig flexibel in Bezug auf Einsatzort und -zeit ist. Wir haben am Fachbereich Gesundheit der FH Münster sowohl die personelle wie auch die materielle Ausstattung zur praxisnahen Ausbildung der Studierenden als Pflegeunterstützungskräfte. Ein erstes Pilotprojekt war so erfolgreich, dass wir im Wintersemester ein weiteres Angebot schaffen.

Welche Situationen oder Anlässe haben Ihr Projekt ausgelöst?

Während der Corona-Pandemie haben viele Studierende ihre Hilfsbereitschaft gezeigt und sich in Einzelprojekten wie Einkaufen für Hilfsbedürftige, Maskennähen etc. engagiert. Ich selbst bin seit Jahrzehnten in der Notfallversorgung und im Katastrophenschutz aktiv und habe das Bundesprojekt zur Wiederverwendung von FFP2-Masken (www.fh-muenster.de/ffp2) initiiert. Die FH Münster unterhält ein Kompetenzzentrum für Humanitäre Hilfe, das im engen Austausch zum DRK-Landesverband Westfalen-Lippe steht.

So sind wir auf das Förderprogramm des DRK-Generalsekretariats zur Ausbildung von Pflegeunterstützungskräften (PUK) aufmerksam geworden und sehen das große Potential in einem direkten Bildungsangebot für Studierende.

Welche Ziele verfolgt Ihr Projekt?

Gemeinsam mit dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe haben wir ein Pilotprojekt zur Qualifizierung studentischer Pflegeunterstützungskräfte – Studi-PUK – durchgeführt. Jetzt führen wir als FH Münster in Eigeninitiative ab dem Wintersemester ein weiteres Studierendenprojekt zur Qualifizierung von Pflegeunterstützungskräften durch. Perspektivisch möchten wir an der FH Münster eine Basisqualifizierung im 2. Semester und dann jährliche Fortbildungen anbieten. Als Hochschule erreichen wir eine Zielgruppe, die bisher nur zögerlich „den Weg in die Hilfsorganisationen“ gehen. Wir möchten dauerhaft eine Gruppe studentischer Pflegeunterstützungskräfte aufbauen, die dann in Abstimmung mit den Hilfsorganisationen zum Einsatz kommen kann. Gerade Studierende können gut für ein paar Tage oder auch länger bei Katastropheneinsätzen unterstützen.

Welche Schritte haben Sie bisher umgesetzt, um diese Ziele zu erreichen? Welche Zielgruppen sprechen Sie an und wie erreichen Sie diese?

Eine erste Pilotschulung von studentischen Pflegeunterstützungskräften inkl. einer Evakuierungsübung wurde durchgeführt und wird gerade wissenschaftlich evaluiert. Sowohl bei der Ausbildung als auch bei der Evakuierungsübung wurden bereits wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die in die Qualifizierung einer zweiten studentischen Projektgruppe im Wintersemester einfließen werden.

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