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Organisation:
DRK
Kategorie:
Nachwuchsarbeit
Anschrift:
41466 Neuss

Über das Projekt

Bitte erzählen Sie uns von Ihrem Projekt in einer kurzen Zusammenfassung.

Das Projekt „Krisenkids – Kinder erklären Katastrophenschutz“ möchte Kinder und Jugendliche befähigen, selbst zu Akteur*innen in der Krisenvorsorge zu werden. Dabei steht im Mittelpunkt, dass junge Menschen eigene Videos oder Podcasts zu Themen wie Notfallvorsorge, Verhalten bei Stromausfall oder Erste Hilfe erstellen – kindgerecht, kreativ und medienwirksam.

Das Ziel: Wissen über Katastrophenschutz auf Augenhöhe vermitteln und dabei gleichzeitig Medienkompetenz, Selbstwirksamkeit und Teamarbeit fördern. In Wochenendworkshops lernen die Teilnehmenden Grundwissen zu Krisenthemen, Medienproduktion und Öffentlichkeitsarbeit. Unterstützt vom Jugendrotkreuz gestalten sie eigene Formate, die über Schulplattformen, Social Media und städtische Kanäle veröffentlicht werden. Ein zentrales Element ist der Wettbewerb „Krisenkids 2025“, bei dem die besten Beiträge ausgezeichnet und öffentlich präsentiert werden. So entsteht ein starker Anreiz für Engagement und Kreativität. Das Projekt verbindet digitale Bildung, Ehrenamt und gesellschaftliche Verantwortung. Es ist offen für Kinder und Jugendliche im Alter der JRK-Mitglieder, also von 6–27 Jahren – auch ohne Vorkenntnisse. Der Start ist für Herbst 2025 geplant.

„Krisenkids“ schafft eine Plattform, auf der junge Menschen ihre Stimme finden, relevante Themen verständlich aufbereiten und aktiv zur Resilienz ihrer Generation beitragen.

Welche Situationen oder Anlässe haben Ihr Projekt ausgelöst?

Stromausfälle, Hochwasser oder andere Krisen treffen immer öfter auch Kinder – doch kindgerechte Aufklärung ist oft Mangelware. Gleichzeitig wachsen junge Menschen mit digitalen Medien auf, nutzen sie selbstverständlich, finden aber selten Zugang zu Inhalten, die ihnen lebenswichtiges Verhalten in Notlagen vermitteln. Diese Lücke möchten wir schließen: Krisenvorsorge soll kein Angstthema sein, sondern ein Mitmachthema. Durch das Projekt verbinden wir aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen mit den Kompetenzen und der Lebenswelt junger Menschen.

Welche Ziele verfolgt Ihr Projekt?

Unser Projekt verfolgt vier zentrale Ziele:
– Wissen über Krisenvorsorge kindgerecht aufbereiten und verbreiten
– Kinder und Jugendliche zu aktiven Multiplikator*innen machen
– Medienkompetenz und Selbstwirksamkeit fördern
– Ehrenamtliches Engagement mit Bildung und Kreativität verknüpfen

Dabei entsteht nicht nur ein Lerneffekt bei den Teilnehmenden, sondern auch ein wertvoller Beitrag zur allgemeinen Krisenkommunikation – aus der Sicht junger Menschen, die andere junge Menschen erreichen.

Welche Schritte haben Sie bisher umgesetzt, um diese Ziele zu erreichen? Welche Zielgruppen sprechen Sie an und wie erreichen Sie diese?

Das Projekt befindet sich aktuell in der Planungsphase. Der Start ist für Herbst 2025 vorgesehen. Bereits jetzt laufen Gespräche mit Schulen, Medienzentren und ehrenamtlichen Fachkräften im Jugendrotkreuz zur Vorbereitung der Workshop-Inhalte und der technischen Ausstattung. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 27 Jahren – mit oder ohne Vorerfahrung im Bereich Katastrophenschutz. Sie werden über Schulen, Jugendgruppen, Social Media und persönliche Ansprache erreicht. Geplant sind Workshop-Wochenenden, die Inhalte zu Krisenvorsorge und Medienarbeit kombinieren, sowie ein öffentlicher Wettbewerb zur Präsentation der Ergebnisse.

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