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Organisation:
MHD
Kategorie:
Nachwuchsarbeit
Anschrift:
50374 Erftstadt

Über das Projekt

Bitte erzählen Sie uns von Ihrem Projekt in einer kurzen Zusammenfassung.

Das Projekt „Jugendliche im Einsatzdienst“ adressiert ein zentrales Problem: den Rückgang junger Ehrenamtlicher im Rettungs- und Einsatzdienst. Um dem entgegenzuwirken, binden wir Jugendliche ab 16 Jahren aktiv in reguläre Einsätze ein – selbstverständlich unter der Aufsicht erfahrener und speziell geschulter Kolleg*innen.

Ziel ist es, junge Menschen früh an die verantwortungsvolle Arbeit im Einsatzdienst heranzuführen, ihr Engagement zu stärken und eine langfristige Bindung an den aktiven Dienst ab 18 Jahren zu fördern. Mit diesem innovativen Konzept schaffen wir nicht nur Motivation und Perspektiven für junge Ehrenamtliche, sondern sichern zugleich den Fortbestand und die Qualität der Einsatzbereitschaft in unserer Gemeinschaft. Bisher haben wir erfolgreich mehrere Jugendliche eingebunden und erleben eine positive Entwicklung in der Nachwuchsgewinnung.

Welche Situationen oder Anlässe haben Ihr Projekt ausgelöst?

Als erfahrene Einsatzkräfte haben wir in den letzten Jahren festgestellt, dass immer weniger Jugendliche den Weg in den aktiven Einsatzdienst finden. Besonders nach Einsätzen wurde deutlich, wie wichtig motivierte Nachwuchskräfte für die Sicherheit der Bevölkerung sind. Zudem zeigte sich, dass viele junge Menschen nach der Jugendphase aus dem Dienst ausscheiden.

Um dem entgegenzuwirken, haben wir das Projekt „Jugendliche im Einsatzdienst“ ins Leben gerufen. Es ermöglicht Jugendlichen ab 16 Jahren, unter Aufsicht erfahrener und speziell geschulter Kolleg*innen, frühzeitig an realen Einsätzen teilzunehmen. So fördern wir die Motivation und binden junge Menschen langfristig an den aktiven Einsatzdienst ab 18 Jahren. Das Projekt stärkt die Zukunftsfähigkeit unseres Einsatzdienstes und sichert die Kontinuität im Ehrenamt.

Welche Ziele verfolgt Ihr Projekt?

Mit dem Projekt „Jugendliche im Einsatzdienst“ wollen wir gezielt den Nachwuchs im Rettungs- und Einsatzdienst stärken und langfristig binden. Dafür haben wir uns drei zentrale Ziele gesetzt:

Frühe Integration und praktische Erfahrung: Wir wollen Jugendlichen ab 16 Jahren ermöglichen, unter Aufsicht erfahrener Kolleg*innen aktiv an Einsätzen teilzunehmen. So fördern wir praxisnahes Lernen und Motivation.

Verhinderung der Abwanderung: Viele junge Ehrenamtliche brechen nach der Jugendphase ab. Unser Ziel ist es, durch kontinuierliche Begleitung und Einbindung die Abwanderung zu reduzieren und die Jugendlichen langfristig an den aktiven Dienst ab 18 Jahren zu binden.

Sicherung der Einsatzbereitschaft: Indem wir jungen Menschen Perspektiven und Verantwortung bieten, stellen wir die Zukunftsfähigkeit und Qualität unseres Einsatzdienstes sicher. Diese Ziele sind relevant, um dem Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften entgegenzuwirken.

Welche Schritte haben Sie bisher umgesetzt, um diese Ziele zu erreichen? Welche Zielgruppen sprechen Sie an und wie erreichen Sie diese?

Im Laufe des Projekts „Jugendliche im Einsatzdienst“ konnten wir wichtige Schritte umsetzen, um unsere Ziele zu erreichen. Zunächst wurden Jugendliche ab 16 Jahren gezielt angesprochen und in den Einsatzdienst eingebunden. Dafür haben wir erfahrene Kolleg*innen speziell geschult, um die Aufsicht und Begleitung der Jugendlichen während der Einsätze sicherzustellen.

Ein erster Meilenstein war die erfolgreiche Integration der ersten Jugendgruppen in reguläre Einsätze, wodurch sie praktische Erfahrungen sammeln und Verantwortung übernehmen konnten. Unsere Zielgruppe sind junge Menschen ab 16 Jahren, die Interesse an einem Engagement im Rettungsdienst haben. Wir erreichen sie über Jugendgruppen, Schulen, soziale Medien und direkte Kontakte in der Gemeinde. Bislang konnten wir mehrere Jugendliche langfristig für den Dienst gewinnen und damit die Nachwuchsbindung nachhaltig stärken.

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